Mein Atelier ist einer der wenigen Worte, an denen nichts fertig sein muss.
Mein Atelier ist einer der wenigen Orte, an denen nichts fertig sein muss.
Dort kann die Leinwand tagelang herumstehen, ohne das etwas passiert. Ich schaue sie an, gehe wieder. Male etwas, übermale es wieder. Manchmal denke ich, das Bild ist auf dem richtigen Weg. Am nächsten Tag finde ich es furchtbar.
Das gehört dazu.
Ich male selten mit einem festen Plan. Oft merke ich erst während des Arbeitens, worum es eigentlich geht. Manchmal sogar erst Wochenspäter.
Deshalb sind meine Bilder keine Illustrationen einer Idee. Die entstehen aus dem, was gerade da ist. Aus Gedanken, Erinnerungen, Begegnungen oder Veränderungen, die noch gar keine Worte haben.
Vielleicht ist das auch der Grund, waru Malerei für mich immer ein Entdecken bleibt.

